Die Berücksichtigung der Lebenslagen junger trans* Menschen in der Ausrichtung von Hilfen zur Erziehung ist seit 2021 fest im Sozialgesetzbuch VIII verankert (§9 Nr. 3). Leistungsträger der (teil-) stationären Jugendhilfe haben seitdem nicht nur ein Interesse, sondern auch den Auftrag, ihre Angebote so auszurichten, dass trans* Kinder und Jugendliche in ihrer Lebensgestaltung gefördert werden.
Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Einrichtungen, sondern betrifft auch die Fachkräfte, die als direkte Ansprechpersonen im Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen stehen. In diesem Workshop wollen wir gemeinsam einen Blick auf die Lebensrealitäten junger trans* Menschen werfen, welche Bedarfe sich daraus für die Kinder- und Jugendhilfe ergeben, auf welche Weise die Angebote gestaltet werden können und welche Kompetenzen Fachkräfte benötigen, um trans* und nicht-binäre Jugendliche zu unterstützen. Zudem werden wir bei Bedarf Fallbeispiele kollegial bearbeiten und Fragen der Teilnehmenden in den Fokus stellen.
Eingeladen sind alle Fachkräfte (teil) stationärer Hilfen mit keinem oder wenig Vorwissen zu geschlechtlicher Vielfalt.
Referent*innen
Pädagogische Leitung
Kontakt:
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Jonah Schmidtke, jonah.schmidtke@waldschloesschen.org, Telefon: 05592 9277 24
Montag 18:00 Uhr bis Mittwoch 14:00 Uhr
(Teil-) Stationäre Jugendhilfe trans* sensibel gestalten
VA-Nr. 26-141
Teilnahmebeitrag 385 €
Es steht ein begrenztes Kontingent an Einzelzimmern gegen einen Aufpreis von 12 € pro Nacht zur Verfügung (Verfügbarkeit vorausgesetzt, siehe Hinweis im Buchungsprozess).
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