Um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu gestalten kann ein Blick in die Geschichte oft sehr hilfreich sein: Welche feministischen und queeren Widerstandsbewegungen gab es bisher? Was hat sie erfolgreich gemacht oder woran sind sie gescheitert? Welche Errungenschaften wurden erkämpft und mit welchen Mitteln? Sind die Stonewall Riots wirklich der Beginn der LGBT Bewegung? Wann fand die erste geschlechtsangleichende Operation in Deutschland statt? Und was ist der Hintergrund von #sayhername? Durch interaktive und kreative Methoden möchten wir gemeinsames Wissen sammeln und Erfahrungen teilen. Vor allem möchten wir auch Bezüge herstellen zwischen der Vergangenheit, unserer Gegenwart und der Zukunft: Zusammen wollen wir hineinfühlen und darüber diskutieren, was die Geschichte mit dem Jetzt und mit mir selbst zu tun hat und was wir daraus für unsere heutige Praxis und unseren Alltag lernen können. Dabei können wir nur einen kleinen Teil der Geschichten abbilden und fokussieren uns auf Bewegungen im deutschsprachigen bzw. US-amerikanischen Raum der letzten drei Jahrhunderte. Hierbei tauchen auch zahlreiche Intersektionen mit den Themen Rassismus, Klassismus und Ableismus auf.
Inhalt des Seminars:
- Welche feministischen und queeren Widerstandsbewegungen gab es bisher?
- Was hat sie erfolgreich gemacht oder woran sind sie gescheitert?
- Welche Errungenschaften wurden erkämpft und mit welchen Mitteln?
- Sind die Stonewall Riots wirklich der Beginn der LGBT Bewegung?
- Wann fand die erste geschlechtsangleichende Operation in Deutschland statt?
- Und was ist der Hintergrund von #sayhername?
Dieser Workshop gibt einen Überblick über Aktivismus und Widerstände im Laufe der Zeit. Dabei können wir nur einen kleinen Teil queerfeministischer Geschichte abbilden und haben uns für einen Fokus auf Deutschland und teilweise die USA in den letzten drei Jahrhunderten entschieden. Auch intersektionale Ansätze in Bezug auf Rassismus, Klassismus und Ableismus kommen vor.
Zielgruppe:
Eingeladen sind alle Menschen, Multiplikator*innen und privat Interessierte, die sich mit queerfeministischer Geschichte auseinandersetzen wollen.
Hinweise zu Barrieren:
- Das Seminar findet in deutscher Lautsprache statt
- Es werden Stimming Toys angeboten
- Es wird eine anonyme Feedbackbox während des Seminars geben
- Es wird auf regelmäßige Pausen geachtet
- individuelle Bedarfe können mit der Pädagogischen Leitung und der Seminarleitung abgesprochen werden
Wenn du Queer, BIPoC und/oder Neurodivergent bist und unsicher, ob du dich bei unserem Seminar wohlfühlen kannst oder für deine Teilnahme noch etwas brauchst, melde dich bei der pädagogischen Leitung. Ebenso bei generellen Fragen zu Barrieren.
Referent*innen
Pädagogische Leitung
Kontakt:
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Kevin Rosenberger, kevin.rosenberger@waldschloesschen.org, Telefon: 05592 9277 26
Freitag 18:00 Uhr bis Sonntag 14:00 Uhr
Queerfeministische Geschichte(n): Aktivismus und Widerstände
VA-Nr. 26-106
Teilnahmebeitrag 100 €
Es gibt einen reduzierten Teilnahmebeitrag für Personen mit geringen finanziellen Ressourcen. Bei Bedarf bitte bei der pädagogischen Mitarbeit melden.
Es steht ein begrenztes Kontingent an Einzelzimmern gegen einen Aufpreis von 12 € pro Nacht zur Verfügung (Verfügbarkeit vorausgesetzt, siehe Hinweis im Buchungsprozess).
Ihre Daten werden sicher via SSL-Verschlüsselung übermittelt.

