In vier Tagen gemeinsamer Meditationspraxis wenden wir uns mit freundlicher Aufmerksamkeit dem eigenen Erleben zu. Im Schutz eines queeren Raums der Zugehörigkeit können wir tiefer zur Ruhe kommen, den Atem spüren, den Körper bewohnen und dem eigenen Herz und Geist näherkommen – ohne uns erklären oder anpassen zu müssen. In der Stille entsteht Raum, feiner wahrzunehmen: Welche Gedanken und Emotionen sind gerade da? Welche Muster führen immer wieder zu Anspannung, Enge oder Selbstkritik, und wie entsteht mehr Zufriedenheit und Weite? Durch die Praxis können Vertrauen, Kraft und Gegenwärtigkeit wachsen – nicht als Anspruch, sondern als lebendige Erfahrung, die sich Schritt für Schritt vertiefen darf. Stille und geleitete Meditationen, achtsame Körperübungen, Impuls-Vorträge zu Aspekten der buddhistischen Lehre und Einzelgespräche strukturieren den Tagesablauf. Das Seminar findet durchgehend im Schweigen statt; dies gilt auch für die Pausen und Mahlzeiten. So entsteht ein geschützter Rahmen für innere Ruhe, Klarheit und Selbsterkenntnis – ein Raum, der im Lärm des Alltags oft wenig Platz findet.
Zielgruppe: Dieses Retreat richtet sich an queere Menschen und eignet sich für Anfänger*innen und Erfahrene.
Referent:
Dr. Fynn Rettberg (er/ihm; they/them)
Nach einer Promotion in Geographie und einer langjährigen Lehr- und Forschungstätigkeit an verschiedenen Universitäten widme ich mich seit einigen Jahren der Vermittlung der buddhistischen Meditations- und Achtsamkeitspraxis. Zentrale Unterweisungen habe ich durch die Dharma-Lehrerin Dr. Sylvia Kolk erhalten, die mich zur Leitung von Meditationskursen autorisierte. Seit 2020 leite ich Meditationskurse im Raum Berlin sowie Retreats innerhalb Deutschlands.
Mehr zu mir: www.fynnrettberg.de
Kontakt:
-
Kevin Rosenberger, kevin.rosenberger@waldschloesschen.org, Telefon: 05592 9277 26
Leider gibt es für diese Veranstaltung derzeit keine anstehenden Termine!
Kein TerminIhre Daten werden sicher via SSL-Verschlüsselung übermittelt.

