Im 6. Deutschen Männergesundheitsbericht werden Gewalterfahrungen von Jungen und Männern und die Folgen für deren Gesundheit skizziert. Das ist insofern besonders, da gesellschaftlich Jungen und Männer wesentlich als Täter von Gewalt, auch sexualisierter Gewalt, gelesen werden. Es zeigt sich, dass Gewaltausübung und Gewaltbetroffenheit eng mit männlichen Sozialisationserfahrungen verbunden sind. Gewalterfahrungen sind aufgrund von tradierten Männlichkeitskonstruktionen schambesetzt. Die Normalisierung von Gewalt hindert Männer häufig daran, eigene Gewaltwiderfahrnisse als solche zu erkennen und offenzulegen, und notwendige Hilfen in Anspruch zu nehmen. Durch die kulturelle Ignoranz gegenübereiner männlichen Verletzbarkeit bleiben die meisten Gewalttaten und (sexualisierten) Übergriffen verborgen. In dieser neuen Trauma-sensiblen Fortbildung wollen wir unterschiedliche Expertisen und Narrative austauschen – und Wege der Prävention erarbeiten.
Anmeldung erfolgt ausschließlich über die Seite der Deutschen Aidshilfe e.V.
Referent*innen
Pädagogische Leitung
Kontakt:
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Jost Hellmann, jost.hellmann@waldschloesschen.org, Telefon: 05592 9277 21
Freitag 18:00 Uhr bis Sonntag 14:00 Uhr
MSM - Gewalt - Trauma
VA-Nr. 27-324
Mitarbeitende anderer Organisationen 400 €, Aidshilfe-Mitarbeitende/Selbsthilfe 200 €
Es steht ein begrenztes Kontingent an Einzelzimmern gegen einen Aufpreis von 12 € pro Nacht zur Verfügung (Verfügbarkeit vorausgesetzt, siehe Hinweis im Buchungsprozess).
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