Programm

Kritische Männlichkeit und Rassismuskritik

Eine intersektionale Perspektive für die Jugendbildung
Kritische Männlichkeit und Rassismuskritik

In der kritischen Auseinandersetzung mit Männlichkeiten* in der Jugendbildung werden immer wieder rassistische Narrative reproduziert. Verhaltensweisen, die als toxisch männlich diskutiert werden, werden oft zuerst mit der Herkunft erklärt. Dadurch werden Kategorien von „Wir“ und „die Anderen“ geschaffen und die eigentliche Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen bleibt aus.

Wir wollen uns den Lebensrealitäten von Jungen* widmen, die von Klassismus und Rassismus betroffen sind, um eigene verinnerlichte Glaubenssätze zu bearbeiten und einen konstruktiven Umgang damit zu entwickeln. Ziel des Trainings ist es, Männlichkeiten* zu kritisieren, ohne rassistische Gewaltverhältnisse zu reproduzieren. Wir orientieren uns an aktuellen Theorien des intersektionalen Feminismus und wenden Methoden der systemischen Beratung an. Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte und alle, die sich für eine Gesellschaft einsetzen, die Diskriminierungen intersektional reflektiert und strukturell verändert. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kompetenznetzwerks zum „Abbau von Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit“ im Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ des BMFSFJ statt.




#Kooperationsverbund

Kontakt:
Montag 15:00 Uhr bis Mittwoch 14:00 Uhr Kritische Männlichkeit und Rassismuskritik – eine intersektionale Perspektive für die Jugendbildung VA-Nr. 26-277 Teilnahmebeitrag 200 €

Es steht ein begrenztes Kontingent an Einzelzimmern gegen einen Aufpreis von 12 € pro Nacht zur Verfügung (Verfügbarkeit vorausgesetzt, siehe Hinweis im Buchungsprozess).

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