Programm

Antiziganismus und Queerfeindlichkeit – intersektionale Perspektiven in der Auseinandersetzung mit Diskriminierung

Einführung in gegenwärtige Erscheinungsformen, Dimensionen und Wirkungsweisen des Antiziganismus
Antiziganismus und Queerfeindlichkeit – intersektionale Perspektiven in der Auseinandersetzung mit Diskriminierung

Antiziganismus wird der spezifische Rassismus genannt, der sich vor allem gegen Sinti*zze und Rom*nja richtet. Er hat in Deutschland und Europa eine lange Geschichte und fand seinen furchtbaren Höhepunkt im nationalsozialistischen Völkermord, dessen Anerkennung und Aufarbeitung erst durch die Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma erkämpft werden musste.


Antiziganismus ist bis heute weit verbreitet und hat massive negative Auswirkungen auf Betroffene. Die zugrundeliegenden Stereotype werden dabei ebenso wie die diskriminierenden Praktiken häufig nicht erkannt und gesellschaftlich zu wenig geächtet. Werden intersektionale Perspektiven einbezogen, so zeigt sich, dass queere Personen, die von Antiziganismus betroffen sind, besonders resilient sein müssen - denn auch vermeintlich sichere queere Community-Räume sind häufig Orte, an denen Rassismus und insbesondere Antiziganismus anzutreffen sind.

Im Rahmen des Seminars werden historische und gegenwärtige Erscheinungsformen, Dimensionen und Wirkungsweisen des Antiziganismus thematisiert. Darüber hinaus sollen Handlungsmöglichkeiten und Ansatzpunkte für Gegenstrategien aufgezeigt werden. Eine Auseinandersetzung mit den Perspektiven queerer Sinti*zze und Rom*nja soll zur Reflexion anregen, um Community-Räume sensibler zu gestalten und Ansätze für das eigene Handeln und die eigene Positionierung zu entwickeln.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kooperationsverbunds „Selbstverständlich Vielfalt“ im Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ des BMFSFJ statt in Kooperation mit dem „Bildungsforum gegen Antiziganismus“ statt. 

Kontakt:
Freitag 18:00 Uhr bis Sonntag 14:00 Uhr Antiziganismus und Queerfeindlichkeit – intersektionale Perspektiven in der Auseinandersetzung mit Diskriminierung VA-Nr. 26-187 Teilnahmebeitrag 50 €

Es steht ein begrenztes Kontingent an Einzelzimmern gegen einen Aufpreis von 12 € pro Nacht zur Verfügung (Verfügbarkeit vorausgesetzt, siehe Hinweis im Buchungsprozess).

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